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Letztes Update: 04. May 2018
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18.10.2019 / 21:37
 
 
Good Morning Vietnam

Good Morning Vietnam Vietnam, das von der Geschichte stark gebeutelte, stets bedrängt vom großen Nachbarn China und von jahrelangen Kriegen geprägte Land, ist gerade dabei aus seinem Dornröschenschlaf zu erwachen. Geographisch, historisch und kulturell im Schnittpunkt der Einflußsphären Indiens, Chinas und europäischer Kolonialmächte präsentiert sich das ehemalige Indochina heute als Schmelztiegel unterschiedlichster Sitten, Gebräuche und Religionen. Nach dem Vietnamkrieg bis zum Jahr 1990 galt das Land praktisch als weißer Fleck auf der Landkarte. Erst Doi Moi, eine an die russische Perestroika angelegte politische Stilrichtung, führte Vietnam zurück in die Weltöffentlichkeit. Das zwar immer noch sozialistische, aber streng marktwirtschaftlich orientierte Land vollführte seither einen Aufschwung von einem der zehn ärmsten Ländern der Welt zu einem der aufstrebenden Nationen Asiens. Mit einem realen Wirtschaftswachstum von 8 bis 10 % zählt Vietnam momentan zu den am schnellsten wachsenden Volkswirtschaften der Welt. Besonders auffällig ist die Aufgeschlossenheit der Menschen gegenüber Fremden.

Die Altstadt von HanoiHanoi ist ein Nachzügler. Verglichen mit anderen südasiatischen Hauptstädten wie Bangkok, Singapur oder Kuala Lumpur, die sich in den letzten zehn Jahren in atemberaubenden Tempo zu modernen Metropolen westlicher Prägung entwickelt haben, erscheint die Hauptstadt im Norden des Landes geradezu provinziell. Über hundert Jahre alte Kolonialgebäude, die anstatt von Mörtel nur von Sand, Kalk und Zuckersirup zusammengehalten werden, und nicht futuristische Bürohäuser bestimmen das Bild der Innenstadt. Sehr interessant ist die Aufteilung der verschiedenen Gewerke in den Straßen der Altstadt. Während man in einer Straße nur BambusleiternHang-Vai - Die Straße der Bambusleitern und sonstige Bambusprodukte erhält werden in einer anderen nur Eisen-, Lederwaren, Seide oder Gewürze und Kräuter verkauft. Besonders ungewöhnlich ist der für westliche Verhältnisse völlig ungewohnt chaotische Verkehr, der selbst in anderen asiatischen Städten seines gleichen sucht. Während der Rush-Hour schlängeln sich Tausende von Mopeds hupend durch die engen Straßen der Altstadt und zwar in einer Art und Weise das keinerlei System erkennen läßt. Zu dieser Zeit ist es für größere PKWs nicht mehr möglich sich in diesem Gewirr fortzubewegen. Als Fußgänger überquert man die Straßen dann möglichst ohne Hast und ohne eine hektische Bewegung um für die Zweiradfahrer berechenbar zu bleiben. Das verlangt zu Anfang ein wenig Überwindung, aber es ist Abendstimmung am Hoan Kiem Seedie einzige Möglichkeit die Straße zu überqueren. Doch trotz dieser Verkehrsverhältnisse strahlt Hanoi eine angenehme Ruhe aus, wirkt altmodisch und liebenswert. Am Abend treffen sich Liebespaare in den Parkanlagen rund um den Hoan Kiem See südlich der Altstadt. Der See spielt eine entscheidende Rolle in der Geschichte des Landes. Eine Legende erzählt die Geschichte von Le Loi der, im Kampf gegen die chinesischen Ming Besatzer ein magisches Schwert von einer goldenen Schildkröte erhielt als er mit einemWasserpuppen-Theater kleinen Boot über den See ruderte. Dies ist unter anderem auch eine der Geschichten die in den täglichen Vorführungen des Wasserpuppen-Theaters dargestellt wird. Während in den Straßen der Altstadt vom real existierenden Sozialismus nichts zu spüren ist, gerät man beim Besuch des Ho-Chi-Minh Mausoleums erstmals in die Zwänge der politischen Gesinnung. Das anstehen in einer ordentlichen Zweierreihe in einer fast endlosen Menschenschlange die sich tagtäglich durch die Grabstätte des berühmten ehemaligen Staatsoberhauptes schiebt erinnert stark an den Besuch bei den baulich nicht gerade unähnlichen Mausoleum vom Mao Zedong in der chinesischen Hauptstadt Peking.

Bergvölker in Sa Pa (Rote Zao und Black Hmong)Mit dem Zug begeben wir uns in einer zehnstündigen Bahnfahrt an die etwa 300 km nördlich von Hanoi gelegene Grenzstadt Lao Cai. Von hier aus sind es noch einmal rund zwei Stunden Fahrt in einem Minibus nach Sa Pa. Der 1600 m hoch gelegene Ort zu Füßen des Phan Si Pan, des höchsten Berges Vietnams, wurde zu Beginn der 20er Jahre von den französischen Kolonialherren zum Höhenkurort ausgebaut, doch die miserablen Straßenverhältnisse ließen den Traum der Franzosen nie war werden. Erst Mitte der 90er Jahre erlangt der Ort die Bedeutung den sich seine Erbauer einst erhofft hatten. Hauptattraktion ist der Markt, an dem sich die Wanderung durch eine Reisterassen-LandschaftAngehörigen zahlreicher Bergvölker aus der Umgebung einfinden. Dazu zählen überwiegen die kleinwüchsigen Black Hmong in ihren tiefblauen, mit Indigo eingefärbten Gewändern und die Roten Zao mit ihren turbanähnlichen Kopfbedeckungen. Diese Bergvölker unterscheiden sich ethnisch grundlegend von den Vietnamesen und sprechen sogar ihre eigene Sprache. Sa Pa gilt auch als Ausgangspunkt zahlreicher Trekking Touren in die alpine Landschaft. Das Programm reicht von kleinen Wanderungen in näherer Umgebung bis hin zu Mehrtagestouren mit Besteigung des Phan Si Pan. Da wir leider etwas zu wenig Zeit für diese wunderschöne Gegend eingeplant haben begeben wir uns nur auf eine Halbtagestour hinunter zum Cat Cat Wasserfall.

Bizarre Kalksteinfelsen in der Ha Long BuchtKaum zurück in Hanoi geht es weiter an die Küste im Golf von Tonkin. Das Wetter in Nordvietnam ist im März nicht gerade sehr beständig. In dieser Vor-Monsun-Zeit wird das Wetter oftmals tagelang von feinem Nieselregen bestimmt. Aber gerade dieser Umstand läßt die über 3000 wie mystische Wesen aus dem Meer aufsteigenden Kalksteinfelsen der Ha Long Bucht noch geheimnisvoller erscheinen. Eine Legende erzählt von einem „herabsteigenden Drachen“ der mit wütenden Peitschenhieben seines gewaltigen Schwanzes die Feinde aus dem Norden zermalmte und dabei tiefen Kerben und Scharten in der Landschaft riß. Als sein gewaltiger Leib im Meer versank, verdrängte er Effektvoll beleuchtete Höhlen in der Ha Long Buchtso viel Wasser, daß die Täler und Schluchten überflutet wurden und seitdem nur noch die zerklüfteten Gipfel zu sehen sind. Aufgrund der vorherrschenden Gesteinsart ist das Gebiet mit Tausenden Höhlen jeglicher Form und Größe überzogen, von denen viele bis Heute noch nicht entdeckt und vollständig erforscht wurden. Viele dieser effektvoll beleuchteten Höhlen in diesem Labyrinth der Kalksteinfelsen werden täglich von den zahlreichen Ausflugsbooten angelaufen. Ziel dieses Ausflugsboote ist zumeist die größte Insel Cat Ba. Hier bieten sich dann zahlreiche Wandermöglichkeiten. Eine gute Grundkondition sollte man dabei jedoch mitbringen und keine allzu gut ausgebauten Pfade erwarten.

Das Mittagstor - Eingang zur verbotenen Purpur-Stadt Der Nachtzug bringt uns schließlich in die alte Kaiserstadt Hue. Traditionell galt Hue als eines der kulturellen, religiösen und intellektuellen Zentren Vietnams. Heute besucht man die Stadt in erster Line aufgrund der Hinterlassenschaften aus der Kaiserzeit. Der alte Stadtkern besteht in erster Linie aus der Zitadelle, eine von 6 m hohen Mauern umgebene Anlage aus dem Beginn des 19. Jahrhunderts. Innerhalb der Zitadelle befindet sich die Thien Mu Pagode - Wahrzeichen von HueVerbotenene Purpur-Stadt, die Privatresidenz des Kaisers. Über das Mittagstor betreten wir das Pendant zur Verbotenen Stadt in Peking. Nur wenige Gebäude im inneren haben die schweren Luftangriffe der Amerikaner schadlos überstanden. Der größte Teil der Anlage wurde dabei dem Erboden gleich gemacht. Die Fahrt mit einem Drachenboot führt uns flußaufwärts des Parfüm-Flusses zur siebenstöckigen Thien Mu Pagode. Der 21 m hohe, achteckige Turm gilt als inoffizielles Wahrzeichen der Stadt. Die Grabanlagen der Kaiser aus der Nguyen Dynastie Noch weiter flußaufwärts befinden sich die Grabanlagen der Kaiser der Nguyen Dynastie. Wir besuchen unter anderen die Gräber von Tu Duc und Min Mang. Bei den Grabanlagen handelt es sich um riesige Parkanlagen in denen die Kaiser schon zu Lebzeiten viel Zeit verbrachten. Ein Tagesausflug bringt uns zu den Wirkungsstätten der jüngsten finsteren Geschichte des Landes. Im Bereich der DMZ (Demilitarized Zone) fanden die meisten Kampfhandlungen während des Vietnam-Krieges statt. Die DMZ verläuft entlang des 16. Breitengrades und stellt einen 5 km breiten Streifen entlang der ehemaligen Grenze zwischen Nord-Das Tunnelsystem von Vinh Moc und Südvietnam dar. Wir besuchen unter anderem den stark umkämpften amerikanischen Stützpunkt Khe Sanh, Teile des Ho-Chi-Minh-Pfades, der mitten durch den Dschungel als Nachschubsweg der kommunistischen Truppen aus dem Norden zu den Vietcong im Süden des Landes diente. Dieser verborgene Pfad war unter anderem einer der Gründe für die extremen Entlaubungs-Aktionen denen große Teile Südvietnams zum Opfer fielen. An den Folgen des Einsatzes der dioxinhaltigen Chemikalie Agent-Orange leiden noch heute viele Menschen. Zum Schutz gegen die Flächenbombardement gruben die Vietnamesen, zum Teil mit bloßen Händen, gewaltige Tunnelanlagen unter die Erdoberfläche. Im 2,5 km langen Tunnelsystem von Vinh Moc verharrten die Einwohner monatelang unter Tage.

Der Wolkenpass - Klimagrenze zwischen dem subtropischen Norden und dem tropischen Süden Der Wolkenpass stellt die Klimagrenze und Wetterscheide zwischen dem subtropischen Norden und tropischen Süden Vietnams dar. Mit einem Mietwagen inclusive Fahrer, übrigens die einzig mögliche Art in Vietnam ein Auto zu mieten, machen wir uns auf den Weg dorthin. Kurz vor dem Wolkenpass machen wir Halt am wunderschönen, kilometerlangen und menschenleeren Lang Co Beach. Südlich vom Wolkenpaß besuchen wir noch die Marble-Mountains, 5 imposante bis zu 100 m hohe bewaldete Felskegel in der Nähe von Da Nang. Das meißeln der Stuckateure schallt bis hinauf zu den Gipfeln der Marmorberge.

Die Japanische Brücke - Wahrzeichen von Hoi An Wir erreichen das kleine Städtchen Hoi An am Südufer des Flusses Thu-Bon. Hoi An galt während des 16. bis 18. Jahrhundert zu den führenden Häfen Südostasiens und wurde in einem Atemzug mit Malacca und Macau genannt. Chinesische und japanische Kaufleute ließen sich hier nieder und gründeten Handelsniederlassungen. Heute wirkt Hoi An so als sei irgendwann vor 150 Jahren die Zeit stehengeblieben. Die romantischen Gassen werden bevölkert von zahlreichen Kunsthandwerkern. Besonders idyllisch sind die alten Holzhäuser aus dem frühen 19. Jahrhundert. Entscheidend beim Bau von Bootstour auf dem Thu-Bon FlußHäusern dieser Art war, den drei wichtigsten Elementen im chinesischen Leben den ihren gebührenden Raum zu schaffen, der Ahnenverehrung, dem Geschäft und dem Familienleben, und zwar in dieser Reihenfolge. Die Häuser wurden von innen nach außen gebaut, zuerst kamen die Säulen, dann wurde der Dachfirst errichtet und zum Schluß wurde das Ziegeldach fertiggestellt. Die eindrucksvolle Japanische Brücke über einen Seitenarm des Thu-Bon Flusses aus dem Jahre 1593 ist heute das Wahrzeichen des kleinen Städtchens. Eine Bootstour flußaufwärts des Thu-Bon Flusses zeigt das Leben der Fischer abseits des Handelszentrums.

Die Rainbow-Bar - Anlaufpunkt für Taucher Danach begann für uns der anstrengenste Teil unserer Reise. 14 schlaflose Stunden in einem Open-Tour Nacht-Bus über die holprige Nationalstraße 1 in Richtung Nha Trang zehrte an unseren Kräften. Die gesamte Nationalstrasse 1 von Hanoi bis Saigon gleicht einer einzigen Baustelle. Alle paar Kilometer in denen zwei Baustellen aufeinandertreffen entsteht ein Absatz von mehreren Zentimetern in der Asphaltdecke was dazu führt das die Busfahrer eine Vollbremsung durchführen. Eingezwängt in den Sitzen mit wenig Beinfreiheit und dem Gepäck der Mitreisenden wird man dabei zunächst nach vorne geschleudert Unterwasserwelt des Chinesischen Meeresbevor einem das Gepäck in den Nacken fällt. Alles in allem trafen wir in Nha Trang die unwiderrufliche Entscheidung: „Nie wieder Open-Tour“. Obwohl wir im nachhinein feststellen mußten, daß die Busse des größten Unternehmens Sinh Cafe noch die Luxusvariante darstellten. Der erste Weg in Nha Trang führt uns zur Rainbow-Bar, zum Anlaufpunkt der Rainbow-Divers, der wohl anerkannt besten Tauchbasis der Stadt. Unter der Leitung des britischen PADI Course Director Jeremy Stein finden tägliche Tauch-Exkursionen zu den vorgelagerten Inseln statt. In kleinen Gruppen mit maximal 4 Drachenfrucht Personen geht es hinab in die Unterwasserwelt des Chinesischen Meeres. Wer hat ihn nicht schon einmal gehört, den Werbespruch „Cola and Beer flavoured with Dragonfruit“ und sich gefragt was den eigentlich hinter dieser mystischen Drachenfrucht steckt. Bei einem Besuch auf dem Marktplatz erspähen wir die exotische Frucht die in der Umgebung von Nha Trang heimisch ist. Die Frucht, die in etwa die Größe einer Ananas und eine pinkfarbige Schale besitzt wächst auf einer art kriechendem Kaktus, der angeblich wie ein grüner Drachen aussieht. Das weiße Fruchtfleisch, das mit vielen kleinen schwarzen Kernen Po Nagar - Cham Tempel aus dem 7. - 12. Jahrhundertgespickt ist, weist einen leicht säuerlichen Geschmack auf, und kann seine entfernte Verwandtschaft zur Kiwi nicht verleugnen. Die Cham und die Khmer beherrschten einst mehr als die Hälfte des vietnamesischen Territoriums. Neben dem Zentrum im weiter nördlich gelegenen My Son errichteten die Cham zahlreiche Tempelanlagen im ganzen Land. Ein solches Relikt aus dem 7. bis 12. Jahrhundert sind die Türme von Po Nagar hier in Nha Trang.

Die ehemalige Hauptstadt von Südvietnam Saigon wurde gleich nach der Übernahme durch die Nordvietnamesen als Zeichen der Demütigung in Ho-Chi-Minh City umbenannt. Da die Stadt unter den Einheimischen weiterhin Saigon genannt wird möchte ich mich imLastkraft-Cyclo weiteren daran anschließen. Die Stadt am Westufer des Saigon Rivers galt bis vor einigen Jahren noch als Stadt der Cyclos, den dreirädrigen Fahrrad Rikschas. Heute sind sie jedoch nach einem Beschluß der Stadtverwaltung aus dem Jahre 1996 zum Aussterben verurteilt. Neben vergnüglichen Spazierfahrten für Touristen verdienen die Cyclo-Fahrer ihren Lebensunterhalt mit Transporten aller Art als "Lastkraft-Cyclo". Saigon wirkt mit seinem quirligen Leben wesentlich hektischer als das verträumte Hanoi im Norden des Landes und ist eher mit anderen südostasiatischen Großstädten wie Bangkok und Jakarta Saigons historischer Stadtkernzu vergleichen. Seinen historischen Stadtkern verdankt Saigon der französischen Kolonialzeit. Noch heute ist der ehemals westliche Einfluß der europäischen und amerikanischen Mächte unverkennbar. Mit Ausnahme einiger schöner Pagoden hat die Stadt jedoch keine spektakulären Sehenswürdigkeiten zu bieten. Als Touristenziel anziehend ist Saigon jedoch als Ausgangspunkt zu Ausflügen in die näher Umgebung wie z.B. das etwa 250 km umfassende Tunnelsystem von Cu Chi. Die Tunnels die bis an die kambodschanische Grenze reichen gestatteten dem Vietcong ein ländlichen Gebiet zu kontrollieren, das nur 30 km von der amerikanischen Hochburg Saigon entfernt lag.

Das Mekong Delta - Reiskammer des Landes Ein Tagesausflug bringt uns in das Mündungsdelta des Mekongs. Von seiner Quelle in Tibet legt er über China, Burma, Laos, Thailand und Kambodscha eine Strecke von über 4000 km Länge zurück, ehe er im Süden von Vietnam ins Meer mündet. Das Mekong Delta ist heute die Reiskammer des Landes. Während der Zeit des strengen Sozialismus produzierten die Bauern im Delta gerade genug für ihren Eigenbedarf und machten sich nicht die Mühe die Ernte auf den Markt zu bringen. Nachdem im Jahre 1986 eine Reprivatisierung der Landwirtschaft eingeleitet wurde, verbesserten sich die Erträge Jahr für Jahr. Inzwischen ist Vietnam nach Thailand der zweitgrößte Reisexporteur der Welt.

Phu Quoc - Wo die Sonne am Abend im Meer versinkt Zum Abschluß unserer Reise verbringen wir noch ein paar Tage auf der Insel Phu Quoc, der einzige Ort Vietnams mit einem nach Westen ausgerichteten Strand wo die Sonne am Abend im Meer versinkt. Phu Quoc ist bekannt für die Fabrikation der überall im Land äußerst begehrten Fischsoße „nuoc mam“. Sie darf in keinem echt vietnamesischen Gericht fehlen. Die stark salzhaltige und ziemlich übelriechende Soße aus fermentierten Fisch wird zwar vom europäischen Gaumen nicht gerade als Delikatesse betrachtet, schmeckt aber immerhin nicht so schlecht wie es der Geruch vermittelt.

Nach einem vierwöchigen Aufenthalt in einem außergewöhnlichen Land kehren wir zurück mit der Erkenntnis Menschen kennengelernt zu haben die sich nicht ihrem Schicksal ergeben und lächelnd ihrer Zukunft entgegenblicken.


Fotogalerie Vietnam / Kambodascha 2009
Neue Reisebericht aus Vietnam und Kambodscha vom November 2009

Best of pervan.de
Ausgezeichnet zum Reisebericht des Monats August 2003 bei pervan.de .


Naturblick - Ausgabe 2/2003 Der Reisebericht wurde jetzt in der Zeitschrift NATURBLICK, ein Magazin für Reise- und Naturfotografie, in der Ausgabe 2/2003 auf 4 Doppelseiten mit vielen Fotos veröffentlicht
Naturblick - Good Morning Vietnam 1 Naturblick - Good Morning Vietnam 2
Naturblick - Good Morning Vietnam 3 Naturblick - Good Morning Vietnam 4